FWG Mastholte tritt mit bewährter Mannschaft an

Dorfentwicklung sach- und fachgerecht weiterplanen und neue Baugebiete ausweisen

Roland Potthoff, Ralf Langenscheid, Dieter Hüwelmeier und Hajo Ahrens bewerben sich um die insgesamt vier Mastholter Wahlbezirke und möchten sich dort zur Kommunalwahl am 13. September für die Freie Wählergemeinschaft aufstellen lassen.  Das eingespielte Team kennt sich gut, denn in gleicher Besetzung sind alle vier bereits auch bei der vergangenen Wahl im Jahr 2014 angetreten.

Alle vier Mastholter waren in der vergangenen Legislaturperiode auch im Stadtrat vertreten. Dieter Hüwelmeier (57 Jahre, verheiratet, eine Tochter) hat aufgrund beruflicher Neuorientierung vor zwei Jahren sein Amt zur Verfügung stellen müssen, kann aber jetzt erneut durchstarten, will sich für seinen Heimatort im Wahlbezirk 5 politisch wieder stärker einbringen: “Mir ist die wirklich freie Meinungsäußerung inpolitischen Fragen sehr wichtig. Das kann ich bei der FWG ohne zitierte Parteivorgaben tun.” Als Vorsitzender des örtlichen Gewerbevereins kennt er die Bedürfnisse der Kaufleute und der Geschäfte genau. So wurde unter seiner Führung beispielsweise die Gewerbe-Hinweistafel im Gewerbegebiet Siemensstraße installiert oder auch die Verteilaktion von 2.000 Jute-Einkaufstaschen begleitet. Aktives Mitglied ist der beruflich als Tischler im Kundendienst tätige Hüwelmeier auch im Schützen-, Sport- und Heimatverein. Die langfristige Weiterentwicklung von Gewerbegebieten vor Ort ist ihm ein besonderes Anliegen, denn, genau wie die anderen drei Mastholter Kandidaten, weiß er um den Wunsch von bereits ansässigen Unternehmen, sich räumlich möglicherweise erweitern zu wollen. Auch ist die Nachfrage von außen nach Gewerbeflächen ungebremst hoch.

Dieter Hüwelmeier (FWG Rietberg) kandidiert nach kurzer Pause wieder für den Stadtrat

Dass Gewerbe und damit auch Arbeitsplätze vor Ort die Zukunft Mastholtes sichern, betont auch Ratsherr Roland Potthoff. Der KFZ-Mechanikermeister und Leiter der Wiedenbrücker TÜV-Stelle ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und ist bereits seit 1990 Mitglied der FWG. Bei der letzten Kommunalwahl konnte der 58-jährige Ehrenoberst der Schützenbruderschaft die Stimmenmehrheit in seinem Wahlbezirk 3 erringen und ist seitdem Mitglied des Stadtrates. “Mir ist ein für die Natur noch verträgliches Gewerbewachstum wichtig”, betont Potthoff. Als Naturschützer und passionierter Jäger hat er in der Vergangenheit in Mastholte die Zusammenarbeit mit den Landwirten zum Naturschutz, z.B. durch das Anlegen von Blühstreifen, mit gefördert. Biodiversität, d.h. den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlage sichern, und den Naturschutz möchte Roland Potthoff in Mastholte weiter voranbringen, was seiner Meinung nach z.B. auch bei der Planung und möglichen Umwidmung des Gebäudes und Geländes der ehemaligen Hauptschule eine Rolle spielen könnte. Um Mastholte “grün” zu erhalten und die Natur erlebbarer zu machen, setzt sich Potthoff auch für die schnelle Realisierung eines Radweges an der Straße Am Graswinkel ein – genauso wie für eine Verbesserung des Zustands von Fahrradwegen und Wirtschaftswegen im Allgemeinen. Ebenso will er die Erhaltung des Mastholter Sees als Naherholungsgebiet im Blick behalten.

Roland Potthoff tritt wieder im Wahlbezirk 3 für die FWG Rietberg an

Dass es neben Gewerbeflächen ebenfalls der Entwicklung neuer Baugebiete bedarf und dass Mastholte “boomt”, wenn es um’s Wohnen geht, weiß auch Ratsherr und Kandidat für den Wahlbezirk 6 Hajo Ahrens. Der 69-Jährige ist ein nimmermüder “Macher”, vielfach ehrenamtlich aktiv, rührt in vielen Töpfen und geht keiner Auseinandersetzung aus dem Weg, wenn es um eine maßvolle, sach- und fachgerechte Weiterentwicklung des Ortes geht. Seit über 20 Jahren ist Hajo Ahrens Mitglied der FWG. “Hier kann ich meine Überzeugungen und Vorstellungen für das Zusammenleben der Menschen einbringen, ohne auf übergeordnete Parteistrukturen in Land und Bund Rücksicht nehmen zu müssen”, unterstreicht er den Antrieb seiner Motivation. Als ehrenamtlicher Geschäftsführer des “Lebenswerk – Mastholter für Mastholter” sichert der ehemalige Industriekaufmann Wohnraum und Freizeitgestaltung für Senioren mit Betreuungsbedarf. Er ist nicht nur im Vorstand der Schützenbruderschaft, sondern zusätzlich Vorstandsmitglied beim Haus Reilmann, Mitglied im Miniburg-Team, engagiert sich in der Flüchtlingsarbeit, im Kuratorium der Bürgerstiftung Rietberg sowie im Aufsichtsrat des Gartenschauparks und der Stadtwerke Rietberg/Langenberg. “Es ist nicht nur wichtig, Eigenheimbauern die Chance auf Niederlassung zu ermöglichen, sondern auch sozialen und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen”, betont der verheiratete Vater dreier erwachsener Söhne. “Beides muss in Mastholte möglich sein.”

kandidiert im Wahlbezirk 6: HaJo Ahrens von der FWG Rietberg

Ein Dorn im Auge sind ihm genauso wie Ralf Langenscheid, der in seinem angestammten Wahlbezirk 4 nun schon zum fünften Mal in Folge antritt und dort auch bei der letzten Wahl die Stimmenmehrheit erzielen konnte, “Hau-Ruck-Aktionen, bei denen einige Wenige ihre Vorstellungen auf Biegen und Brechen und mit wenig Kompromissbereitschaft durchdrücken wollen – wie etwa beim Projekt der Dorfplatzentwicklung miterlebt.” Für die FWG-Vertreter ist es unerlässlich, möglichst viele Bürger in solche Planungen mit einzubeziehen, ergebnisoffen zu diskutieren und dabei den realistischen Blick auf die Finanzen und wirklich notwendigen Bedürfnisse der Bürger nicht zu verlieren. “Das gilt nicht nur für den Dorfplatz, sondern auch für die künftige Hauptschule und das dort umliegende Gelände”, betont Langenscheid. Der 66-jährige ehemalige Gemeindereferent (verheiratet, zwei Kinder) ist allein von berufswegen immer wieder und gerne Ansprechpartner für alle Mastholter in den verschiedensten Belangen. Dabei liegt ihm das soziale Miteinander besonders nahe, was sich etwa im Engagement in der Flüchtlingshilfe oder in der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit, z.B. bei der Miniburg am Mastholter See, zeigt. Als Projekte, die er in den nächsten Jahren politisch begleiten und unterstützen will, nennt Langenscheid u.a. das Stärken und Stützen der örtlichen Vereinsarbeit, die Verbesserung der Schulwegsicherung, aber auch – gerade durch die jüngsten Erfahrungen in Corona-Zeiten, die Fortschreitung der Digitalisierung der Mastholter Grundschule. “Bei der FWG machen wir unsere Arbeit nicht immer laut und auffällig und gackern nach jeder Aktion”, fassen die vier Kandidaten mit einem Augenzwinkern zusammen.

ohne “Hau-Ruck” im Wahlbezirk 4: Ralf Langenscheidt kandidiert für die FWG Rietberg