Mit professioneller Unterstützung Innenstadtentwicklung planen

FWG will Mischverkehrsfläche vor dem Rathaus weiter unterstützen

Was kommt nach dem Outlet-Aus? – Klar ist, dass sich die Probleme, mit denen die Rietberger Innenstadt zu kämpfen hat, nicht von allein irgendwann in Luft auflösen. Deshalb will die Freie Wählergemeinschaft (FWG) Rietberg nun nach vorn schauen und die Suche nach tragfähigen Konzepten gegen die weitere Verödung und das Ladensterben an der Rathausstraße intensivieren. Eine Umwandlung von Geschäftsräumen in Wohnraum will die FWG definitiv nicht. „Mit professioneller Unterstützung Innenstadtentwicklung planen“ weiterlesen

Stellungnahme der FWG zum Wahlergebnis des Bürgerentscheids über das COC in Rietberg

Beim ersten Bürgerentscheid in der Geschichte Rietbergs ist eine Entscheidung gefallen, die wir – wie es sich für demokratische Abstimmungsprozesse gehört – voll und ganz akzeptieren. Die Bürger unserer Stadt haben abgestimmt und letztlich hat sich gezeigt, dass eine Mehrheit den Weg eines COC nicht gehen will. „Stellungnahme der FWG zum Wahlergebnis des Bürgerentscheids über das COC in Rietberg“ weiterlesen

FWG stellt klar: Kostenfreie Kurzparkplätze bleiben auch bei COC-Betrieb

Die Freie Wählergemeinschaft Rietberg (FWG) greift in einer Pressemitteilung einige Aussagen auf, die derzeit von Kritikern und Gegnern eines COC öffentlich, z.B. in Form von Leserbriefen oder in sozialen Medien vorgebracht werden. Den Freien Wählern geht es um Aufklärung und Klarstellung verschiedener Behauptungen. 
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Stellungnahme zu den Äußerungen der Betreiber des Lind Hotels zum COC und Erweiterungsplanungen


Bildquelle: www.rietberg.de

Wie in der letzten Ratssitzung mitgeteilt und von allen Fraktionen im Rat befürwortet, soll es keine Erweiterung des Lind Hotels auf die Rathausstraße geben. Eine Vergrößerung in Richtung Norden, also in Richtung Wiedenbrücker Straße indes wurde als eine Möglichkeit in Aussicht gestellt. Es wundert uns nun sehr, dass Lind Hotel Inhaber Eggersmann und Hoteldirektor Kürpick diese Entscheidung anscheinend ignorieren und in einer jüngst veröffentlichten Stellungnahme erklären, dass sie die Planung auf die Rathausstraße, weiter verfolgen wollen.
Zum gesamten Vorgang bleibt festzustellen, dass das Lind Hotel weder in Besitz der Fläche auf der Rathausstraße ist, noch es die Planungshoheit für diesen öffentlichen Raum hat. Über Planungen und den Verkauf bzw. die Nutzung von öffentlichen Flächen entscheidet immer noch der Rat als politisch gewähltes Gremium. Und was eine Überbauung der Rathausstraße angeht, hat sich der Rat deutlich gegen ein solches Vorhaben ausgesprochen.
Auch ist dem Rat der Stadt Rietberg bis zum heutigen Tag kein einziger Erweiterungsplan des Lind Hotels vorgelegt und präsentiert worden – egal in welche Richtung auch immer. Es gibt keine Bauvoranfrage und derzeit wissen wir überhaupt nicht, was das Lind Hotel genau will und wohin es will. Gleichwohl ist das Lind Hotel ein Aushängeschild von Rietberg und als Betrieb in exponierter Lage am Nordtor ein großes Plus für den gesamten Innenstadtbereich. Grundsätzlich ist der Wunsch nach einer Erweiterung nachvollziehbar. Mit einer möglichen Ausdehnung in Richtung Wiedenbrücker Straße wurde eine Option aufgezeigt.

Kurz vor dem Bürgerentscheid zaubert das Lindhotel nun ein „unabhängiges Gutachten“ Ihres Unternehmensberaters aus dem Hut. Weder Grundlagen, auf denen das Gutachten basiert noch Methodiken sind zu erkennen. Nur, dass offensichtlich mit falschen Zahlen hantiert wurde- aus 1 Mio. Besucher werden plötzlich 2 Mio. Besucher.
Dass ein Hotel, das mitten im zentralen Versorgungsbereich der Stadt Rietberg liegt, 9 Tage vor dem Bürgerentscheid zu der Bewertung kommt, dass stationärerer Einzelhandel in der Nähe eines Hotel- und Restaurantbetriebes Gift für das Hotel ist, ist schon bemerkenswert. Ein Aldi-Markt in direkter Nachbarschaft war es seinerzeit offensichtlich nicht.

Es wäre wünschenswert, wenn die Betreiber, die sicherlich ein vitales Interesse am Rietberger Standort habe, den Dialog mit Politik und Verwaltung suchen, um zu einer sachorientierten Lösung der Erweiterungsplanungen zu kommen. Eine Drohkulisse gegen den Bau eines COC aufzubauen, dessen Gebäude sicherlich nicht unattraktiver als der derzeitige Aldi-Markt sind, und zu ignorieren, dass es keine Ausdehnung auf die Rathausstraße geben wird, ist eher nicht förderlich.

Mit Sunder „Lust auf Mehr“

Dass er „Lust auf Mehr“ hat, versicherte Bürgermeister Andreas Sunder jetzt bei einem Gespräch mit Vertretern der heimischen Presse. Die Vorsitzenden von FWG, SPD und Bündnisgrünen – Ute Buchheim, Gerd Muhle und Hans-Dieter Vormittag – hatten eingeladen, um ein Stimmungsbild aus ihren Parteien zu einer erneuten Kandidatur von Andreas Sunder für das Amt des Bürgermeisters wiederzugeben. Alle drei Parteien wollen Andreas Sunder bei einer Kandidatur zur Wahl des Bürgermeisters unterstützen.

v. links: Andreas Sunder kann sich der Unterstützung durch Dr. Ute Buchheim (FWG), Gerd Muhle (SPD), Hans-Dieter Vormittag (Grüne) sicher sein

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